Mein Statement

Der Bereich IT durchwächst immer mehr unser tägliches Leben und ist aus den meisten Bereichen nicht mehr wegzudenken. Die dadurch produzierte Daten- und Informationsflut macht es teilweise unmöglich wichtiges von unwichtigem zu trennen. Überall werden neue "Features", "Apps", "Gimmicks", "Social Media Buttons" und ähnliches Angeboten, aber das Filtern was den das Leben oder die Arbeit tatsächlich leichter macht wird immer schwieriger.

Auf der WU Wien habe ich vertiefende Kurse sowohl im Institut für Tourismus und Freizeitwirtschaft, also auch im Institut für Informationswirtschaft besucht, da meine Wurzeln im Sport und Event-Management liegen. Allerdings ist es auch dort schon länger so, das an eine große Veranstaltung ohne IT-Unterstützung nicht mehr zu denken ist. Dabei werden meistens Tausende Daten in Form von Namen, Adressen und etlichen soziodemografischen Variablen erfasst - meist jedesmal aufs Neue und eine sinnvolle Auswertung fehlt auch oft. Daher auch oft die nicht ganz unberechtigte Frage von Vielen: "Brauchen wir/ihr das wirklich?"
Leider wird es oft wirklich nicht gebraucht und schafft nur zusätzlich verbrauchte Arbeitszeit die niemanden nutzen bringt.

Mein Bemühen ist es daher bei unseren Projekten schon von vorneherein festzustellen ob Daten erhoben werden, in welcher Form sie gebraucht werden und wie sie weiterverwendbar sind, bzw. wie man sie weiter bearbeiten muss damit sie nutzbar werden und ob der damit verbundene Zeitaufwand gerechtfertigt ist.

Ich mag den Spruch: "Information wants to be free!", für mich bedeutet diese Aussage aber nicht Gratis Musik aus dem Internet zu "besorgen", sondern das Daten und Informationen so gestaltet werden, das sie für den User aus allen möglichen Winkeln betrachtet, evaluiert und verwendet werden können.